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Paddelboot vor dem kalbenden Gletscher

Touristenschiff vor dem kalbenden Gletscher

Während unserer Pause kam das Küstenschiff vorbei und hat Touristen zum Eiscamp gebracht.

 

Es müsste das gleiche Schiff gewesen sein, mit dem wir zuvor auch gefahren sind. Dadurch sind uns die Dimensionen erst so richtig bewusst geworden. Die Abbruchkante des Gletschers ist gewaltig hoch und ca. 4,5 km lang.

 

Das Schiff sah im Vergleich dazu wie Spielzeug aus und es war sicher auch noch sehr weit von der Abbruchkante entfernt.

Da auch wir recht weit von der Abbruchkante entfernt waren, sind wir ohne Eile in die Bucht hinein gepaddelt.

 

Als die ersten Hütten vom Eiscamp zu sehen waren, bin ich (Bianka) ziemlich nah an das Ufer gepaddelt, um zu schauen, ob wir dort irgendwo anlegen können.

 

Genau in diesem Moment ist eine größere Menge Eis abgebrochen und ins Wasser gestürzt. Nun hieß es, schnell vom Ufer wegzupaddeln, bevor sich die Welle an den Felsen bricht.

Paddelboot vor dem kalbenden Gletscher

Die Situation war etwas heikel und wir hatten sie durchaus unterschätzt. Die Bucht ist nur ca. 2 km breit. Wenn Wellen entstehen, werden sie mehrmal hin- und hergeworfen und schaukeln sich auf. Am sichersten ist es, wenn man in der Mitte auf den Wellen reitet.

Blume

Camp 4/5

Kurz nach vier sind wir dann am Ende der Buch angekommen und haben auch einen Strand gefunden, um unsere Boote aus dem Wasser zu ziehen. (4. Etappe: 16.9 km / 3h 21min)

 

Begrüßt wurden wir von einem Dänen aus dem Eiscamp. Er hat uns noch einmal vor der Abbruchkante gewarnt. An warmen Tagen soll es hier bis zu fünf Meter hohe Wellen geben. Das ist dann mit dem Kajak nicht mehr lustig!

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