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Je tiefer wir in den Fjord kamen, desto schmaler wurde die Fahrrinne. Überall lagen breite Sandbänke. Wir hatten Bedenken, mit den Kajaks aufzusetzen und im Sand stecken zu bleiben. Ganz vorsichtig haben wir uns vorwärts getastet und immer wieder mit dem Paddel die Wassertiefe ausgelotet.

Hohe Berge

Boot auf dem Sand

Wir waren froh, als wir endlich das Ende erreicht hatten. Nun mussten wir nur noch irgendwie an Land kommen.

In der Hoffnung, dass der Sand fest ist, sind wir mir Schwung auf eine große Sandbank gefahren und glücklicherweise hat es geklappt. Wir konnten ohne Probleme aussteigen und ans Ufer laufen.

(9. Etappe: 23 km / 5h 04min)

Auf dem Sand

Ein guter Zeltplatz war schnell gefunden, allerdings würde in der Nacht der Schatten des Berges auf den Platz fallen. Doch das hat uns nicht weiter gestört und zum Zeltaufbauen war ohnehin noch keine Zeit.

 

Wir waren süchtig nach dem Inlandeis.

 

Uta hatte gesagt, dass es hier ganz nah ist. Also sind wir in unseren Trockenanzügen mit Neoprenschuhen auf den nächstbesten Berg gestiegen, um zum Eis zu schauen. Es war wirklich nicht weit weg. Wir hatten das gute Gefühl, morgen auf dem Eis stehen zu können.

Blick zum Inlandeis

Camp 10/11

Der Ausblick vom Zelt war traumhaft. In diese Bucht verirrt sich wahrscheinlich kein Motorboot, so flach ist das Wasser.

 

Wir waren völlig allein, haben die Abendsonne genossen und uns Gedanken gemacht, ob Ebbe und Flut hier wohl noch einen Einfluss auf den Wasserstand haben.

 

Jedenfalls wollten wir bei Wasserhöchststand wieder rausfahren, um das Risiko, stecken zu bleiben, möglichst gering zu halten.

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