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Seenebel

Auf halber Strecke zurück nach Aasiat kam plötzlich Seenebel auf. Wir haben uns etwas beeilt, um nicht mit dem GPS durch den Nebel fahren zu müssen.

 

Kurz darauf wurde es, wie schon am Tag zuvor, sehr windig. Unterwegs haben wir Adam mit einer Kajakgruppe getroffen. Er hatte Mühe, die Gruppe zurück in den Hafen zu bringen. Einen Zweier hat er sogar abgeschleppt.

 

Wir mussten all unsere Armkraft zusammen nehmen und kräftig gegen den Wind anpaddeln. Stolz haben wir es geschafft, haben allerdings auch unsere Leistungsgrenze aufgezeigt bekommen.

Rückfahrt mit Wellen

Fischmarkt

Nachmittags sind wir wieder durch Aasiat spaziert. Direkt am Hafen verkaufen Fischer ihren tagfrischen Fang. Heute gab es Robbenfleisch und Fisch.

 

Die komerzielle Fischverarbeitung wurde mit dem Verschwinden des Dorsches eingestellt, aber Aasiat verfügt über eine der effektivsten Shrimp-Fabriken von Grönland.

 

Außerdem ist der Ort Umschlagplatz für Frachtgüter in ganz Nordgrönland.

Wie alle grönländischen Orte ist auch Aasiat geprägt von bunten skandinavischen Holzhäusern.

 

Tipp: Die kleinen blauen Häuser mit Feuerwehr- anschlüssen sind Wasserhäuschen. Dies ist besonders für Camper interessant, denn hier kann man Trinkwasser aus der Osmose-Anlage zapfen.

 

Damit unsere Postkarten auch pünktlich ankommen konnten, haben wir sie schon von hier aus auf die Reise geschickt.

Wasserhaus

Typisches altes Haus

Briefkasten

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