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Abstieg

Schon wenige Minuten nach sieben Uhr sind wir wieder abgestiegen. Dickson, Kennedy und Uwe wollten nur noch runter, ich glaube sie haben ganz schön gefroren. Ich wäre gern noch ein Weilchen geblieben, um das Panorama zu geniessen, bin dann aber hinterher gelaufen.

Hochgeschleppte Frau

Diese Frau wurde regelrecht bis zum Uhuru Peak geschleppt. Dafür haben wir nicht das geringste Verständnis.

 

Dickson wollte uns unterwegs die Rucksäcke abnehmen, um uns die Tour zu erleichtern, aber das kam absolut nicht in Frage. Unser Motto war: Entweder wir schaffen es aus eigener Kraft oder wir drehen um.

Dickson war schon mehr als 200 Mal auf dem Kibo und wir waren erst sein viertes Team, welches die Rucksäcke nicht abgegeben hat. Darauf sind wir sehr stolz. Dickson war mit uns als Kunden sehr zufrieden. Nicht alle kommen so gut vorbereitet an den Berg.

Der Abstieg bis zum Barafu Camp war sehr anstrengend. In der Sonne wurde es recht warm und der Schnee ist schnell weich geworden.

 

Teilweise sind wir bis zu den Knien eingesackt. Nach ein paar Schritten mussten wir uns immer wieder in den Schnee setzen und verschnaufen.

Tiefer Schnee

Erschwerend kam hinzu, dass wir uns am Lava Tower in der Sonne die Gesichter verbrannt hatten. Wir haben versucht, uns ein Tuch um den Kopf zu wickeln, aber in der dünnen Luft kann man nicht durch ein Tuch atmen.

 Wieder im Barafu Camp

Gegen 10:00 Uhr waren wir wieder im Barafu Camp.

 

Steven, unser Kellner, hatte im Zelt auf unsere Sachen aufgepasst.

 

Nun konnten wir noch bis Mittags schlafen.

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