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Mittwoch, 16.02.2005, Tag 3

 

Nach dem gemütlichen Frühstück im Hotel und einem kurzen Spaziergang am Hafen, wurden wir mit einem Bus zum Anlageplatz gebracht.

 

Die Einschiffung war unkompliziert, wir wurden herzlich begrüßt und haben uns an Bord von Anfang an sehr wohl gefühlt.

Es war kaum Zeit, den Koffer auszupacken, da hieß es auch schon Leinen los.

 

Wir waren nur 27 Passagiere aus 11 Nationen (CAN, USA, GB, NZL, AUT, S, F, B, NL, D, J).

 

Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn die Schiffshörner tuten und man den Kai für die nächsten 10 Tage verlässt.

Kaum hatten wir das Hafengelände hinter uns gelassen, bekamen wir einen ersten Eindruck von dem straffen Zeitplan, der die nächsten Tage spannend machen würde. Per Lautsprecherdurchsage wurden wir zur Seenotübung gerufen.

 

Nur gut, dass das Schiff nicht ausgebucht war, denn dann wäre es in den Rettungsbooten ziemlich eng geworden. Die Übung war richtig realistisch. Wir haben eine ganze Weile bei laufendem Motor in den Booten gesessen und dabei erfahren, dass sich in den Boxen Lebensmittel für mehrere Wochen befinden und dass in der Mitte auf den Kisten im Notfall auch noch die Mannschaft Platz nimmt. Wir konnten nur hoffen, dass es nicht zum Ernstfall kommen würde.

Um 18:00 Uhr waren wir zum Sektempfang bei Kapitän Igor und Ingenieur Nikolai eingeladen.

Bis dahin haben sich fast alle an Deck aufgehalten und die Sonne im Beagle Kanal genossen. Schnell haben sich erste Gespräche ergeben und wir waren glücklich, so viele Leute mit gleichen Interessen zu treffen. Vom Alter her war die Gruppe bunt gemischt. Von jünger als 30 bis älter als 60 Jahre war alles vertreten.

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