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Sonntag, 27.02.2005, Tag 14

 

Um in die Berge zu kommen sind wir zum Hafen von Ushuaia gelaufen. Von dort fahren Kleinbusse in alle möglichen Richtungen. Die Touristen werden von den Fuhrunternehmen kräftig umworben, aber die Preise unterscheiden sich kaum und sind für unsere Verhältnisse sehr niedrig. Mit einer auschließlich spanisch sprechenden Frau haben wir klargemacht, dass wir ins Skigebiet Alto Valle möchten, obwohl wir kein Spanisch können.

Unterwegs ist noch die nette Bedienung aus der Skihütte zugestiegen und nach ca. 20 Minuten Fahrt waren wir da.

 

Skihuette-in-Alto-Valle

Huette-in-Alto-Valle

Es war ziemlich kalt und es gab Schneeregen, kein ideales Wanderwetter. Wir hatten genug Zeit und haben somit noch ein Weilchen in der gemütlichen Hütte gewartet. Unsere nette Begleitung, von der wir leider nicht wissen, wie sie heißt, hat sich rührend um uns gekümmert. Zunächst gab es Mate-Tee, dann Kaffee und damit wir uns nicht verlaufen noch eine handgemalte Skizze mit dem Weg zur Laguna Esmralda. So gut vorbereitet konnte nichts mehr schiefgehen.

Brücke

Der Weg zur Gletscherlagune wird sehr oft begangen und ist dementsprechend gut erkennbar. Allerdings zweigen hin und wieder Wege zu den anderen Skigebieten ab, so dass die Skizze sehr hilfreich war.

 

Zunächst führt der Weg durch den Sumpf und dann geht es immer bergauf durch den Wald.

Beim Verlassen des Waldes überquert man noch einmal einen Sumpf und dann geht es rechts entlang des Gletscherflusses hinauf zur Lagune.

 

Auf dem Weg dorthin trauten wir unseren Augen nicht. Agnes, eine Schwedin die mit uns auf dem Eisbrecher war, kam plötzlich aus dem Nichts daherspaziert. Damit hatte keiner von uns gerechnet und die Freude war groß.

Wiedersehen mit Agnes

Zelt-an-Laguna-Esmeralda

Nach ca. 2 Stunden sind wir am Gletschersee angekommen. Um sich an den ca. 20 kg schweren Rucksack zu gewöhnen, war das genau die richtige Strecke.

 

Der Wind hat noch immer kräftig geblasen, so dass wir uns für den Rest des Abends ins Zelt zurückgezogen haben.

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