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2. Anlandung - Paulet Island

 

Am frühen Nachmittag haben wir Paulet Island erreicht. Die oft schwierigen Eisverhältnisse haben eine Anlandung zugelassen und wir hatten zum ersten mal die Möglichkeit zu paddeln.

 

Das Anziehen der Trockenanzüge hatten wir glücklicherweise schon geübt, denn vom Ankerwerfen bis zum Einsteigen in die Zodiacs war nicht viel Zeit.

Vor dem Landgang waren von jedem Passagier zwei Dinge zu erledigen:

 

Zunächst musste jeder seine Marke am Nummernbrett umdrehen, damit sichtbar war, wer an Bord ist und wer nicht. Anschließend waren die Stiefel in den weißen Bottichen zu reinigen, damit in dem empfindlichen Ökosystem keine Keime von einem Anlandungsort zum anderen übertragen wurden.

Gleiches galt bei Rückkehr an Bord.

Diesmal wurden wir an Land von einer Schar Adeliepinguine begrüßt. Mit großem Geschnatter kamen sie angelaufen, um zu schauen, was da wohl für Exoten ihre Insel besuchen. Die Pinguinkolonie ist eine der größten in der Antarktis und beherbergt mehrere 10.000 Paare.

Nach einer kurzen praktischen Einweisung und dem Einstellen der Lenkung konnten wir in die Kajaks steigen. Dass es schön sein würde, in der Antarktis zu paddeln, hatten wir erwartet, aber es war unbeschreiblich schön. Glitzerndes Wasser im Sonnenschein, Eisberge, Robben auf Eisschollen, vorbeischwimmende Robben, die Stille ... Es konnte nicht schöner sein!

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