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Der Campingplatz in Ilulissat liegt ganz am Ende der Stadt. Nach den letzten Wohnhäusern kommen erst mal die Plätze an denen die vielen Schlittenhunde angekettet sind und dann neben einer Klinik für Suchtkranke auf dem Weg nach Sermermiut liegt der Campingplatz.
Das Zelten ist im grönländischen Tourismusgeschäft scheinbar nicht besonders lukrativ. Die Container mit Dusche, Aufenthaltsraum und Toiletten waren nur teilweise geöffnet. Die Wasserleitungen waren vom Winter noch auseinandergeschraubt und auch sonst war eigentlich nichts los. Unser Zelt war eines von dreien und später haben wir erfahren, dass der Campingplatz offiziell erst am 01.07. öffnet. Daran haben wir uns aber nicht weiter gestört, denn in der Nähe war ein kleiner See, in dem wir uns waschen konnten, und Trinkwasser haben wir in der Sporthalle in der Stadt gezapft.

Ilulissat Einwohner

Am Nachmittag haben wir dann die nähere Umgebung erkundet. Der Eisfjord hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Wann immer wir anschließend noch mal in Ilulissat waren, wir waren mindestens einmal täglich bei den Eisbergen! Die Stadt selbst hat uns dann auch schon viel besser gefallen als Kangerlussuaq. Vor allem gab es hier ein gemütliches Café, wo man Cappuccino in italienischer Qualität, aber zu grönländischen Preisen trinken konnte (22 DKr pro Tasse, aber lecker!) Besonders schön war auch der Weg hinunter zum Ufer der Diskobucht, vorbei an der Zionskirche.

Ilulissat nacht eisberg

Ilulissat 1 nacht 24 uhr

Nachts haben wir es dann zum ersten Mal geschafft, die Mitternachtssonne zu bewundern. In Ilulissat kann man sehr gut beobachten wie die Sonne untergeht, aber ein ganzes Stück über dem Meeresspiegel stehen bleibt und dann über Nord wandert, um anschließen wieder aufzusteigen. Zusammen mit dem Geräusch der klimpernden Eisstückchen in der Bucht ist das ein phantastisches Schauspiel von dem man nie genug bekommen kann, die Stimmung ist unbeschreiblich, man muss es selbst erleben!

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