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01.06.03 Tag 6

Touren 45 und 50 (Rother Wanderführer)

Die 25 Quellen

Wegweiser 25 Quellen

Vom Forsthaus in Rabacal zu den 25 Quellen, dem Ursprung der Levada 25 Fontes, führt zunächst ein bequemer Wanderweg, der später immer schmaler wird.

Der kleine Abstecher am Morgen hat sich gelohnt. Noch vor dem großen Touristenansturm konnten wir das herrliche Panorama geniessen. Ob es wirklich 25 Rinnsale waren haben wir allerdings nicht nachgezählt.

Entlang der Levada

Rastplatz am Gumpen

Da wir heute noch bis Porto Moniz wandern wollten, mussten wir wieder ein Stückchen zurück, um dann über einen steilen Pfad zur Levada da Rocha Vermelha abzusteigen. Hinter dem Haus unterhalb der Levada führt ein sehr zugewachsener Weg weiter hinab in die Ribeira da Janela. Die Gumpen des Flusses Janeila geben wunderschöne Rastplätze ab. Nach einem kurzen Snack ging es weiter. Ein schmaler Pfad auf der linken Flusseite (in Fließrichtung) führt in Richtung Ribeira da Janela. Teilweise war der Pfad nur sehr schwer zu erkennen. Hin und wieder mussten wir uns durch dichtes Gestrüpp kämpfen oder über von Bergrutschen verschüttete Hänge. Die Erfahrung, die wir gemacht haben ist: Am besten weicht man, wenn man den Weg nicht mehr erkennen kann, ins Flussbett aus. Nach einer kurzen Springerei über die abgerollten Steine findet man den Weg neben dem Fluss meistens wieder.

Levadatunnel

Tunnelausgang mit Wasserfall

Nach etlichen Stunden Schluchtwanderung und Wegsuche, waren wir froh als die Levada da Central da Ribeira da Janeila endlich zu sehen war. Nun hieß es nur noch 10 Tunnel, darunter auch wieder ein mehr als 2 km langer, zu passieren, um nach Ribeira da Janeila zu gelangen.

Ribeira da Janela

So schön wie die Levada war, so froh waren wir aber auch als endlich die Terrassen von Ribeira da Janeila in Sichtweite waren. Es ist sehr beeindruckend, mit welchem Aufwand die Terrassen angelegt wurden und heute noch bestellt und bewässert werden.

Die Felsformationen am Strand sind wunderschön anzuschauen. Felsen hat ein Loch. Danach wurde der Ort benannt: Ribeira da Janeila = Felsenfenster.

Bis Porto Moniz war es nun noch immer recht weit. Wir waren inzwischen schon knapp 9 Stunden unterwegs, aber da wir keinen tollen Platz zum Zelten gefunden haben, sind wir immer weiter gelaufen. Eine ganze Weile später kamen wir an einen Aussichtspunkt ca. 200 m oberhalb von Porto Moniz. Schon ziemlich ausgelaugt sind wir auch dieses Stück noch abgestiegen und nach 10 3/4 Stunden Gehzeit endlich in Porto Moniz angekommen.

Porto Moniz Luftaufnahme

Leider mussten wir dann feststellen, dass sich die Auskunft vom Touristenbüro in Funchal bestätigte. Dort, wo mal ein Campingplatz war, klaffte ein großes Loch im Boden und ringsherum standen Bauzäune. Da war nicht an Zelten zu denken, also haben wir uns ein Hotelzimmer genommen. Die warme Dusche tat gut und der Degenfisch im Hotelrestaurant war auch lecker.

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