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Seydisfjorður
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Donnerstag, 19.06.2014
Zum Frühstück war schon wieder Land in Sicht, diesmal Island. Die Überfahrt von den Färör Inseln dauert ca. 15 Stunden und ist recht kurzweilig, weil man die meiste Zeit in der Kabine schläft.
Spannend war das Wiederfinden des eigenen Autos und das Einsteigen auf dem Autodeck. Wie bereits erwähnt, waren die Autos so dicht eingeparkt, dass man teilweise nicht mehr dazwischen durchkam und auch nicht alle Türen öffnen konnte. Zimperlich hinsichtlich Kratzern darf man da nicht sein.
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Die Zollabfertigung hat eine ganze Weile gedauert. Jedes Auto bekommt einen Aufkleber mit dem Einreisedatum, welcher dann 12 Monate gilt. Richtig kontrolliert wurden nur wenige Fahrzeuge.
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Vom Hafen in Seydisfjorður ging es sofort hinauf auf einen Pass. Für die vielen Radfahrer auf der Fähre war das die erste Herausforderung. Wir waren froh im Auto zu sitzen, denn es lag noch sehr viel Schnee und dementsprechend kalt war es auch. Ein Isländer auf dem Campingplatz in Vestmanna hatte uns erzählt, dass es dieses Jahr vor allem in Ostisland besonders viel geschneit hat.
Dadurch sind auch noch nicht alle Hochlandstraßen geöffnet. Unser Plan, zuerst nach Askja zu fahren, war somit nicht zu verwirklichen.
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Hallormsstaður
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Stattdessen sind wir nach dem Einkauf in Egilsstaðir zum Campingplatz in Hallormsstaður gefahren. Dieser liegt sehr idyllisch am 30 km langen Lagarfljót See. Der Straßenrand auf der Fahrt hierher war von unendlich vielen wunderschön blühenden Lupinen gesäumt.
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Freitag, 20.6.2014
Die lohnendste Wanderung in der Gegend ist der Aufstieg zum Hengifoss.
Der Ausgangspunkt liegt links hinter der Brücke über den See. Ein ausgetretener Pfad führt in leichter Steigung hinauf.
Zunächst rückt der von mächtigen Basaltsäulen eingerahmte Litlanesfoss ins Blickfeld. Dann geht es weiter zum nicht weniger imposanten Hengifoss.
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Das letzte Stück Weg ist etwas anspruchsvoller. Nach der brückenlosen Querung eines Wasserlaufes sind noch ein paar Felsblöcke zu überwinden bis man am Fuße des tosenden Wasserfalls steht.
Strecke: 4,9 km
Höhenunterschied: 255 m
Gehzeit: 1:40 h
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Fahrt nach Höfn
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Samstag, 21.6.2014
Auf der rutschigen Piste 939 über den Pass bei Öxi hat unser RAV4 die Schlammtaufe bekommen und sich wacker geschlagen, nun kann das offroad Abenteuer beginnen.
Unten am Fjord lagen einige Robben faul auf den Felsen herum. Wir haben sie eine Weile beobachtet und sind dann nach Djúpivogur weiter gefahren. Die Strecke entlang der Ostfjorde ist nicht besonders spannend, da kam uns die Mittagsrast gerade recht.
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Der ganze Ort war orange und gelb geschmückt, wahrscheinlich für die Feierlichkeiten zur Sommersonnewende. Gestern in Hallormsstaður wurde ein Rind angegrillt, welches heute auf dem Mittsommerfest verzehrt wird.
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Nach Höfn sind wir nur gefahren, um in der Hummerhauptstadt Islands frische Langustenschwänze zu essen. Einen Tisch kann man im Restaurant Humarhofnin nicht reservieren, doch in der Regel gibt es genug Platz für den großen Andrang an Gästen.
Für eine 350 Gramm Portion Langustenschwänze mit Salat und zwei Getränken sind gut 50€ zu kalkulieren, doch es lohnt sich, sie sind absolut lecker!
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Nach dem Essen ist ein Hafenspaziergang mit leckerem Lakritzeis von der Bude Pflicht.
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