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Salalah |
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Freitag, 9.12.2016 Den letzten Tag unserer Omanrundreise haben wir in Salalah verbracht. Da in arabischen Ländern am Freitag schon Wochenende ist, mussten wir uns beeilen, um vor Ladenschluss noch zum Souq zu kommen. Einige Geschäfte hatten schon nicht mehr geöffnet. |
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Rein zufällig sind wir in das Palastviertel des Sultans gelangt. Ein Arbeiter hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass sich "His Majesty", wie der Sultan liebevoll genant wird, hier ab und an aufhält. Der Palast selbst ist von hohen Mauern umgeben, doch der Bummel durch die gepflegte Grünanlagen lohnt sich. |
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Zum Mittag sind wir in den Stadteil Dahariz gefahren. Die Picknickplätze am einsamen Strand sind wunderschön und mit Butter Chicken als "Take Away" vom Inder sowie den leckeren Bananen vom Straßenhändler war das Essen perfekt. Mehr brauchen wir nicht! |
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Rotana Resort |
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Für die beiden letzten Nächte in Salalah haben wir uns von unserem Reiseveranstalter überreden lassen, das Rotana Resort als Unterkunft zu buchen. Wir hätten sonst noch einmal die Arabian Sea Villas gewählt. |
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Am Strand waren wir die einzigen Gäste, die frische Kokosnüsse getrunken haben. Die meisten Urlauber hatten keinen Mietwagen und konnten somit nicht in die ca. 20 km entfernte Stadt fahren. Sie mussten sich aus dem All-inklusive-Angebot an Softdrinks oder Dosenbier bedienen. Die angestellten Philippinos haben geschmunzelt und uns vielsagend zugezwinkert. |
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Fazit: Uns hat die Reise in die Arabische Welt sehr gut gefallen. So viel Offenheit und Toleranz hatten wir nicht erwartet. Auch die Sicherheit im Land hat uns sehr beeindruckt. Wir sind unbeschwerter als im Süden Europas unterwegs gewesen. Dennoch werden wir das Gefühl nicht los, dass es kurz vor knapp ist, den Oman als Individualtourist zu besuchen.
Die Erdölreserven reichen noch etwa 15 Jahre, dann will man weitere Bodenschätze ausbeuten. Gleichzeitig wird der Tourismus als Einnahmequelle ausgebaut. Wir können die Omanis auf eine Art verstehen, dass sie auf diese Weise Geld verdienen wollen. Andersherum wird der Massentourismus der Natur und der Kultur nicht gut tun. Wir lesen mit Besorgnis Artikel darüber, dass drei neue Budgethotels in Muscat und weitere in anderen Orten gebaut werden. Außerdem soll die Kapazität am Strand, wo das Rotana Resort liegt, auf 3000 Betten erweitert werden. In Muscat wird ein neues Flughafenterminal gebaut. In Salalah ist es bereits in Betrieb. Alles für noch mehr Touristen. Dazu kommen die Kreuzfahrtschiffe, deren Passagiere zu Hunderten in den Souq von Mutrah einfallen oder die in einem Bus nach dem anderen zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gefahren werden.
Vielleicht steht es uns nicht zu, darüber zu urteilen, doch wenn sich der Tourismus im Oman so entwickelt, wie wir es leider über viele Jahre in Island beobachtet haben, wird er demnächst kein Reiseziel mehr für uns sein.
Wir sind auch gespannt, was passiert, wenn der beliebte Sultan stirbt und jemand anderes an die Macht kommt. Die Bevölkerung im Oman ist sehr jung und jeder möchte vom Wohlstand profitieren. Das wird in der jetzigen Form nicht mehr lange funktionieren. |
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