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Skandinavien - Winterreise (November 2024)
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Damme 14.-15.11.2024
Wir brechen zwei Wochen früher als im letzten Jahr zu unserem 7. Winterabenteuer auf. Wie gewöhnlich liegt der erste Zwischenstopp am Dümmer See. Zur besten Kaffeezeit kommen wir an und können die leckere Stachelbeerbaisertorte in Hoffmanns Aalräucherei genießen.
Ein Teil des Wohnmobilstellplatzes ist abgesperrt. Hier wird ein neuer Platz, anscheinend mit Sanitärhaus, gebaut. Somit ist es bald vorbei mit der kostenlosen Übernachtung, eine zweistellige Summe wird man wohl im nächsten Jahr berappen müssen.
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Bispingen 15.-16.11.2024
Morgens weckt uns der Lärm von der Stellplatzbaustelle. Gut, dass wir schon ein neues Reiseziel ausgesucht haben. Durch eine herbstlich gefärbte Landschaft fahren wir in die Lüneburger Heide.
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Unser nächster Stellplatz ist der Parkplatz an der Snow World Skihalle in Bispingen. Ruhig wird es hier auch nicht, denn in direkter Nähe verläuft die A7, doch für eine Nacht sollte es gehen.
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Im Vorbeifahren entdecken wir das "Verrückte Haus", welches wir von innen sehen wollen.
Ein vollständig eingerichtetes Einfamilienhaus wurde um 180° gedreht. Sämtliche Gegenstände hängen kopfüber an der Decke. Das Haus hat eine leicht Schieflage und fordert den Gleichgewichtssinn mächtig heraus.
Mit etwas Phantasie lassen sich lustige Fotos machen, die man für einen Kopfstand- oder Spidereffekt nur um 180° drehen muss.
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Der eigentliche Grund, warum wir hierher gefahren sind, ist die Skihalle. Es wird langsam Zeit, die Skisaison zu eröffnen. Da wir noch nicht weit genug im Norden sind, bleibt als Alternative nur eine Indoorskipiste. Es ist ein ganz schönes Gerödel, bis wir alle Skiklamotten rausgeholt haben. Im Sommer baden zu gehen, macht deutlich weniger Mühe, doch der Spaß ist es uns wert.
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Ein Ticket für eine Stunde sollte reichen, um die kurze Piste und den Funpark zu erkunden. In der Halle herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit bei ca. -4°C. Gut, dass wir wie im tiefsten Winter eingekleidet sind.
Bei unserem Besuch ist nicht viel los, so dass nur der Tellerlift läuft. Uns soll es recht sein, denn wenn der Sessellift zusätzlich angestellt werden muss, ist auch die Piste voller. Wir genießen in Ruhe die ersten Abfahrten der Saison.
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Für den Abend hatten wir uns vorgenommen, in das originelle Hofbräuhaus einzukehren, sind dann aber doch im gemütlichen Wohnmobil sitzen geblieben. Scheen war's in Bispingen.
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Winsen (Luhe) 16.-17.11.2024
Die Nacht an der Autobahn verlief ruhiger als erwartet, wir haben gut und fest geschlafen. Bis zum nächsten Reiseziel ist es nicht weit. Wir quartieren uns auf dem in einer Sackgasse gelegenen Wohnmobilstellplatz am Schlosspark von Winsen (Luhe) ein. Der günstige Stromanschluss ermöglicht es, die Batterien des Wohnmobils, nach Wochen mit bedecktem Wetter, mal wieder mit Landstrom vollständig zu laden.
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Was könnte es Schöneres geben, als einen grauen Herbsttag in einer gemütlichen Saunanlage zu verbringen? Das Freizeitbad "Die Insel" erfüllt all unsere Wünsche für einen erholsamen Tag. Der Eintrittspreis ist angemessen, die Saunen wirken äußerst gepflegt (teilweise sogar ganz neu), Personal und Gäste sind ausgesprochen nett und das Essen im Bistro schmeckt. Wir fühlen uns sehr wohl in dem hübschen Ambiente.
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Heidgraben 17.-18.11.2024
Fast schon Pflichtprogramm auf dem Weg nach Norden ist der Besuch bei Freunden, die wir vor einigen Jahren in Norwegen kennengelernt haben. Wir parken mit dem Wohnmobil direkt vor dem Haus, wie praktisch.
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Ein Jahr lang haben wir uns nicht gesehen, nur ab und an telefoniert. Bei sehr herbstlichem Wetter machen wir nun einen gemeinsamen Spaziergang und sitzen anschließend am bullernden Schwedenofen.
Wie auch auf den letzten Reisen gibt es jede Menge Wegzehrung in Form von frisch gepflückten Äpfeln und selbstgemachtem Apfelsaft mit.
Ganz herzlichen Dank ihr Lieben für die schöne Zeit bei Euch. Vielleicht treffen wir uns im Februar in Röros.
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Hoisdorf 18.-20.11.2024
Zum nächsten Ziel fahren wir über Landstraßen, begleitet von Sonne, Wolken, Wind und wunderschönen Regenbögen. Die nur 55 km lange Strecke führt nördlich an Hamburg vorbei und dauert mit gefühlten 100 Ampeln fast zwei Stunden.
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Wie immer auf dem Weg von und nach Skandinavien besuchen wir Uwes 91 Jahre alte Tante in der Seniorenresidenz.
Es sind unterhaltsame Stunden mit ihr zusammen. Wir bewundern immer wieder, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und sich ihre Lebensfreude bewahrt, auch wenn die Gesundheit nachlässt.
Wir wünschen uns sehr, dass wir Dich, liebe Inge, im Frühling auf der Rückfahrt wiedersehen.
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Travemünde 20.-26.11.2024
Bevor es auf die Fähre nach Schweden geht, sind noch ein paar Tage in Travemünde geplant. Unterwegs dorthin passieren wir die Teststrecke für E-LKWs. Noch nie war hier ein Testfahrzeug zu sehen, ob es sie überhaupt gibt? Wir können uns nicht vorstellen, dass es rentabel wäre, eine längere Autobahnstrecke mit dieser aufwändigen Installation von Oberleitungen auszustatten.
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Auf dem Wohnmobilstellplatz, wo 105 Fahrzeuge übernachten können, ist glücklicherweise um diese Jahreszeit nichts mehr los. Im Sommer gibt's dafür Kuschelcamping vom Feinsten. Neuerdings kann man im Internet schon sehen, wie stark die Stellfläche belegt ist. Dafür kostet die Übernachtung nun auch 4 € mehr als vor dem Einbau der Bodensensoren.
Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen und warten bis Freitag auf unsere Freunde, mit denen wir das Wochenende gemeinsam verbringen wollen.
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Das herbstliche Schmuddelwetter lädt nicht gerade zum Rausgehen ein. Wir mummeln uns ein und drehen trotzdem eine Runde durch die Stadt.
Einen Tag lassen wir es uns in der Saunaanlage des Hotels "aja"gut gehen. Zwei Saunen und ein Dampfbad sind wunderbar, um sich mal richtig aufzuwärmen.
Anschließend kehren wir in unser asiatisches Lieblingsrestaurant am Strandbahnhof ein.
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Zurück auf dem Stellplatz sind auch schon die Norderstedter eingetrudelt. Kaum stehen sich die Wohnmobile gegenüber, geht das große Gequassel bei Kaffee und Kuchen los.
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Wie fast immer bei unseren Treffen, kommt am nächsten Morgen die Sonne raus. Ausgrüstet mit warmer und winddichter Kleidung steht einem gemeinsamen Bummel über die Strandpromenade nichts im Weg.
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Die Elche, die uns jedes Jahr verabschieden, wenn wir in ihr Heimatland fahren, warten schon.
Über die Nordermole mit dem Leuchtfeuer fegt ein frischer Wind. Trotzdem gehört dieser Abstecher zum "Pflichtprogramm".
Anschließend geht es vorbei an der Lotsenstation mit der alten Grenzboje. Gegenüber liegt der Priwall, eine Halbinsel in der Travemündung. Ein kleiner Abschnitt davon bildete bis 1990 den nördlichsten Teil der innerdeutschen Grenze.
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In der Bucht bei den Lotsenbooten tummelt sich der Delphin "Delle", der sich im Frühjahr 2023 schon einmal dort aufgehalten hat und der manchmal tolle Sprünge vollführt (Bericht vom NDR).
Wir können ihn eine ganze Weile beim Tauchen und Schwimmen beobachten. Aus dem Wasser springt er diesmal nicht.
Dennoch ist es ein berührendes Erlebnis, einen Delphin in unseren Breiten aus nächster Nähe zu sehen.
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Unser Spaziergang führt weiter zum alten Leuchtturm und dann in die Einkaufsstraße mit den vielen kleinen Geschäften. Im Glashaus an der Trave werden auf einem Handwerkermarkt originelle Produkte angeboten.
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Danach besuchen wir den Fischereihafen, schnabulieren Kibbelinge und schlendern anschließend über den kleinen Weihnachtsmarkt. Die frisch gebackenen Mutzen schmecken lecker.
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Wie immer ist das Wochenende viel zu schnell vorbei. Unser Besuch verabschiedet sich und wir freuen uns auf die baldige Fährüberfahrt nach Schweden.
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Fähre nach Trelleborg 26.11.2024
Etwas zeitiger als sonst stehen wir auf, frühstücken zügig und schmieren ein paar Brötchen für die Fähre. Die TT-Line versorgt zwar ihre Gäste, doch das Essen ist kein kullinarischer Höhepunkt. Schnell noch den Müll und die Toilettenkassette entorgen, dann geht's zum Skandinavienkai.
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Gegen 9 Uhr beginnt die Beladung. Es warten nur LKW und wir als einziges Wohnmobil, nicht mal ein PKW fährt mit. Das Ticket haben wir erst gestern zu Beginn der "Black Week" gebucht. Mit 99 € kostet es 10 € mehr als im letzten Jahr, aber immerhin 52 € weniger, als wenn wir einen Tag eher gebucht hätten. Es lohnt sich also schon, auf die Sonderangebote zu warten! Die Kabine gab es wieder kostenlos dazu.
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Die meiste Zeit halten wir uns ohnehin an Deck auf, doch es ist ganz nett, wenn man die nicht benötigten Sachen in der Kabine abstellen und kurz vor der Ankunft duschen kann.
Das Wetter ist dieses Jahr deutlich schöner als bei der letzten Winterreise. Wir haben nochmal einen tollen Blick auf das Stadtzentrum von Travemünde.
Bei den Lotsenbooten tummelt sich weiterhin der Delphin. Er taucht kurz vor der Fähre auf, um sich von uns zu verabschieden.
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Dann fahren wir raus auf die Ostsee. Trotz recht starkem Wind hält sich die Höhe der Wellen in Grenzen.
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Die "Peter Pan" ist eines der modensten Schiffe der TT-Line und recht ansprechend gestaltet. Wir wählen einen gemütlichen Sofaplatz mit Blick auf die weite See und vertreiben uns die Zeit am Laptop.
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Gegen 13 Uhr läuft die Fähre in Rostock ein. Auf dem Wohnmobilstellplatz in Warnemünde ist kaum was los.
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Auch wenn die Fahrt mit Zwischenstopp länger dauert, ist sie recht interessant. Zum ersten Mal sehen wir ein Schiff mit einem Rotorsegel. Wir haben uns schon gewundert, was der große rotierende Zylinder auf der Hybrid Fähre sein soll und mussten gleich mal die Erklärung der Funktion bei Scandlines nachlesen.
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Die mitgebrachten Brötchen gab es bereits als zweites Frühstück. Mittags knurrt schon wieder der Magen.
Offenbar scheint es zu stimmen, dass Seeluft hungrig macht. Ein ganzes Menü würden wir jedoch nicht schaffen.
Der Koch ist so nett und macht uns Fish & Chips als Kinderportion, die sogar ganz gut schmecken. Die Portion ist zudem größer als wir erwartet hätten.
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Um 14:30 Uhr legt die Peter Pan wieder ab. Wir laufen eine Runde über die Außendecks. Die Nils Holgerson kommt vorbei und wird lautstark vom Schiffshorn gegrüßt.
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Die Fähre legt pünktlich in Trelleborg an. Schon kurz nach acht verlassen wir als drittes Fahrzeug das Schiff. Der Mitarbeiter vom Zoll stellt ein paar Fragen, dann dürfen wir nach Schweden einreisen.
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Svedala 26.-27.11.2024
Diesmal können wir für die erste Übernachtung nicht auf bewährte Plätze zurückgreifen, da die Route über eine uns bisher unbekannte Strecke sofort ins Inland führt.
Der vorab recherchierte Rastplatz bei der Tankstelle in Svedala ist ein Kompromiss und war, trotdem es dort etwas unordentlich aussah, eine gute Wahl. Die naheliegende Hauptstraße ist abends kaum noch zu hören, es schläft sich gut.
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Torup 27-28.11.2024
Der Wecker klingelt viel zu früh, wir haben vergessen, ihn umzustellen und merken es erst, als wir bereits eine Stunde früher als sonst aufgestanden sind. Egal, nochmal hinlegen ist keine Option. Wir frühstücken und fahren nur 9 km weiter. Nach Torup führen recht schmale Straßen, die wir gestern im Dunkeln nicht ausprobieren wollten, sonst hätten wir direkt hier übernachtet.
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Bei der Ankunft nieselt es ganz leicht, was uns einen schicken Regenbogen über dem Stallgebäude beschert. Hinter den Schlossmauern grast Damwild. Schade, dass der Shop nur an den Wochenende geöffnet ist. Vielleicht könnte man dort leckeres Wildfleisch kaufen.
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Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, doch den frei zugänglichen Schlosspark kann man ganzjährig besuchen.
Der Herbst mit den kahlen Bäumen und dem bunten Laub auf dem Boden hat für uns auf jeden Fall seinen Reiz. Die Blätter der Farne sehen aus wie frisch getrieben, sind sie wahrscheinlich auch.
Am Teich beim Jagdpavillon wartet ein junger Fischreiher auf Beute.
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Torup zählt zu den am besten erhaltenen Schlössern Skandinaviens, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht.
Es wurde Mitte des 16. Jahrhunderts in Form einer Burg mit Achteckturm und Schmuckgiebeln errichtet.
Auf den gepflegten Wegen umrunden wir das Schloss und erfreuen uns an den außergewöhnlich schönen und knorrigen Bäumen im Park.
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Lund 28.-30.11.2024
In der Nacht breitet sich der angekündigte Regen aus. Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Das nächste Ziel ist die Universitätsstadt Lund, wo wir bisher noch nicht waren. Einen Stell- oder Campingplatz gibt es leider nicht, aber auf der Website der Stadt sind ein paar Parkplätze veröffentlicht, wo man mit dem Wohnmobil übernachten darf. Wir suchen uns den hoffentlich ruhigsten am Volkspark aus, doch die Rechnung geht nicht ganz auf. Über den Parkplatz verkehren regelmäßig Baufahrzeuge.
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Nach dem Verspeisen der Griechischen Hackfleischpfanne machen wir einen Spaziergang ins Stadtzentrum.
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Beim Schlendern durch die Fußgängerzone kommen wir zwangsläufig am ältesten Dom Skandinaviens vorbei. Die ab 1104 im romanischen Baustil errichtete Kathedrale ist ein Besuchermagnet.
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Wir sind zufällig im Dom, als die astronomische Uhr spielt und sich die Prozession der Heiligen Drei Könige vor Maria und dem Jesuskind verbeugt.
Die mehrere Meter hohe Uhr wurde um 1425 als technisches Meisterwerk errichtet. Von dieser Art Uhren gibt es in Europa nur noch drei Exemplare.
Sie zeigt die Uhrzeit auf einem ungewöhnlichen 24 Stunden Zifferblatt an. Außerdem erscheinen die Mondphasen und Tierkreiszeichen. Ein Kalender über einen Zeitraum von 200 Jahren ist auch integriert.
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Am nächsten Morgen erwacht die Baustelle um halb sieben zu neuem Leben, nachts war es sehr still. Eine Laterne schien über unserem Bett durch die Dachluke, das hatten wir bei der Ausrichtung des Wohnmobils nicht bedacht. Trotzdem bleiben wir noch eine weitere Nacht, morgen ist Wochenende.
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Die vom Wetterbericht versprochene Sonne zeigt sich nur ganz kurz, somit findet der Stadtbummel unter bewölktem Himmel statt.
Die Fußgängerzone sieht schon weihnachtlicher aus als gestern und die Lichter sind eingeschalten. Man merkt, dass der erste Advent vor der Tür steht.
Mittags kehren wir zum preiswerten "Dagenslunch" beim Inder ein. Das hat uns in Deutschland gefehlt.
Stadtbummel Lund 
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