Deutschland, Italien - Frühlingsreise 2026
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Statistik
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Start
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3.4.2026
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Ende
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25.4.2026
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Gefahrene Strecke
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1823 km
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Übernachtungen
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22
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Alpinskitage
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9
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Route
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Nr.
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Ort
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Land
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Nächte
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Strecke
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1.
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Werne
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D
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1
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5 km
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2.
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Quentel
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D
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2
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194 km
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3.
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Heidenheim (Brenz)
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D
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1
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344 km
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4.
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Livigno
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I
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13
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358 km
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5.
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Garmisch
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D
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1
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196 km
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6.
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Pottestein
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D
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3
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304 km
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7.
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Woltersdorf
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D
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422 km
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Werne 3.-4.4.2026
In den letzten Jahren haben wir uns Ostern fast immer mit Verwandten im Pitztal getroffen. Diesmal fällt es aus, weil sich einer der Skifahrer vor ein paar Wochen verletzt hat und noch nicht wieder auf die Piste darf.
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Nun haben wir einen alternativen Reiseplan, der gleich um die Ecke von unserer Wohnung beginnt. Es geht zunächst nach Werne in die Innenstadt auf den Wohnmobilstellplatz am Solebad. Wir stehen mit freiem Rundumblick auf dem großen Parkplatz und sind sehr zufrieden.
Die Freude hält jedoch nur so lange an, bis sich die Sicht durch einen Kuschelcamper verdunkelt. Uwe erzählt ihm was von Mindestabstand und droht, so nah ranzufahren, dass er die Tür nicht aufbekommt. Das wirkt, er verzieht sich wieder :-)
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Nach der Aufregung spazieren wir durch den Salinenpark mit seinen morschen Brücken (Deutschland zerfällt) und schlagen einen Bogen bis zur Fußgängerzone. Es ist Karfreitag, die Bürgersteige sind hochgeklappt.
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Quentel (Hessisch Lichtenau) 4.-6.4.2026
Am nächsten Morgen kommen wir auf der leeren Autobahn in Richtung Kassel gut voran. Kein Wunder bei einem Dieselpreis von 2,47 € pro Liter (durch den Iran-Krieg), den wir gestern an einer Tankstelle gesehen haben. Unser Tank ist mit Diesel für 2,22 € gefüllt, auch nicht gerade ein Schnäppchen.
Gegen Mittag kommen wir auf dem Campingplatz Grundmühle an. Die Betreiberin Martina läuft zufällig auf dem Platz herum und weist uns nach einem kurzen Schwatz gleich ein. Ihr Mann ist im Krankenhaus, sie meistert den Betrieb samt Restaurant "Mühlenstübchen" seit der Saisoneröffnung am 1.4. ganz allein.
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Am Nachmittag schauen wir uns den kleinen Ort an. Fast 37 Jahre nach der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands ist hier noch immer das sogenannte Zonenrandgebiet zu erkennen. Alles wirkt ein bisschen verlassen. Doch es gibt auch Lichtblicke, wie die Kirche, einige hübsche Fachwerkhäuser und das liebevoll eingerichtete "Café im Garten".
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Die Einwohner machen auf uns einen äußerst netten Eindruck. Jeder, dem wir begegnen, schaut uns ins Gesicht und grüßt sehr freundlich. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Am Abend findet ein Osterfeuer statt, zu dem wir herzlich eingeladen werden.
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Am Campingplatz starten mehrere Wanderwege. Wir nehmen den kurzen Rundweg um den Ort, verlaufen uns ein bisschen im Wald, finden querfeldein zurück und stärken uns anschließend im Campingrestaurant.
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Am Nachmittag trudelt Uwes Sohn mit seiner Familie ein. Wir gehen gemeinsam ins einzige Café im Ort. Unsere Enkelkinder ziehen mit ins Wohnmobil ein und die Eltern fahren am Abend nach Hause.
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Heidenheim an der Brenz 6.-7.4.2026
Auf unserer Reise in den Skiurlaub nach Italien machen wir noch einen Zwischenstopp, sonst wäre die Strecke mit den ungedulgigen Kindern einfach zu lang. Heidenheim liegt ungefähr in der Mitte und bietet sich an, weil es in der Nähe des sehr kostengünstigen Wohnmobilstellplatzes den schönen Brenzpark gibt.
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Die Jungs können sich auf den vielfältigen Spielplätzen austoben und auch für uns ist es angenehm, sich nach mehr als fünf Stunden Fahrt mal die Beine zu vertreten.
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Livigno 7.-21.4.2026
Unser Plan war es eigentlich, noch in Österreich zu übernachten, doch die Kinder wollen unbedingt bis Italien durchfahren. Sie schlafen heute während der ersten Kilometer auf der langweiligen Autobahn und fragen nicht andauernd, wann wir endlich da sind. Ab dem Fernpass wird es interessanter.
In der Schweiz werden wir kurz nach der Grenze vom Zoll überholt uns sollen folgen. Nach Kontrolle des Fahrzeugscheins und dem Hinweis, das wir mit Licht fahren müssen, können wir weiter.
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Nach 7,5 Stunden Fahrt, kaum auf dem Campingplatz angekommen, verlangen die beiden nach Matschhosen und ziehen mit den Schaufeln los, um in den zusammengeschobenen Schneebergen einen Schneehöhle und eine Rodelbahn zu bauen. Wir können in aller Ruhe das Wohnmobil für unseren Aufenthalt herrichten.
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Zum Abendessen holt Uwe zwei große Pizzen. Während wir nach einer geteilten Pizza pappsatt sind, haben die Jungs noch Appetit. Da müssen wir bei nächsten Mal wohl drei Pizzen bestellen :-)
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Das Wetter ist typisch für Livigno um diese Jahreszeit, morgens leichter Frost und tagsüber sommerlich warm. Der Osterhase war nochmal da, obwohl Ostern schon vorbei ist, und hat den Jungs Bausätze für Radios gebracht. Die müssen natürlich gleich zusammengeschraubt werden und dann ist Party angesagt.
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Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus in die Stadt.
Im Skiverleih empfängt uns der nette Argentinier vom letzten Jahr. Ruck zuck sind die richtigen Skischuhe, Ski und Stöcke ausgesucht.
Dann kehren wir am Skihang ein. Die Jungs wären am liebesten sofort auf die Piste gegangen, doch dass muss noch warten.
Dafür werden die Ski schon mal auf einer kleinen Tour hinter dem Campigplatz ausprobiert.
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Am nächsten Morgen kaufen wir Skipässe für 10 Tage. Mal geht es mit dem Bus zur Mottolinobahn, mal zum Skilift Amerikan 10 und von dort auf Ski rüber zur Seilbahn Carossello 3000.
Die Bedingungen auf den Pisten sind noch sehr gut, morgens etwas fester und ab mittags schöner Firn.
Anfangs kullern ein paar Tränen, weil das Skifahren nicht sofort gelingt. Nach einem Jahr sind die Jungs aus der Übung, doch das ändert sich sehr schnell.
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Der eine schwingt am liebsten die Pisten runter und der andere hat seine Liebe für die Funparks entdeckt.
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Wenig später springen beide und auch die Buckelpisten werden von den Naturtalenten perfekt gemeistert.
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Der Skilift Amerikan 10 mit seinen zwei Abfahrten, der Rennstrecke, der Buckelpiste und dem kleinen Fun Park wird zum Lieblingslift der Jungs. Das Personal ist extrem nett und bewundert die kleinen Skihasen.
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Wir besuchen den Lift täglich bis der Schnee nicht mehr reicht, um später zur Carossello-Bahn zu rutschen.
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Zum Mittag kehren wir in die gemütlichen Hütten ein und lassen uns das typische lokale Essen schmecken.
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Schon am zweiten Tag haben die Jungs den Dreh wieder raus und wollen an Carossello 3000 unbedingt die schwarze Piste bis ins Tal fahren.
Wir sind begeistert, wie gut sie die Ski beherrschen und wie kontrolliert die beiden abfahren ohne zu fallen.
Einige andere Skifahrer schauen staunend, manche auch neidisch hinterher, weil sie dort nicht so gut runter kommen :-)
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Mit der Zeit kristallisieren sich zwei Fahrstile heraus. Wir haben einen Skirennläufer und einen Carver.
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An einem unserer 10 Skitage regnet es, so dass wir einmal aussetzen. In den restlichen 9 Tagen legen wir eine enorme Strecke zurück. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit beträgt 61 km/h. Zeitweise haben wir Mühe, den Jungs zu folgen, zumal sie auf den Pisten kaum Pausen machen, wie wir es eigentlich gewohnt sind.
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Das Handling der ganzen Skiklamotten im Wohnmobil ist eine logistische Meisterleistung. Zum Glück hilft die Sonne beim Trocknen der Sachen, ansonsten können wir sie im Wäschekeller des Campingplatzes aufhängen.
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Als wir angekommen sind, stand noch die riesige, eigens für Olympia aufgebaute Sprungschanze.
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Eine Woche später ist sie fast demontiert. Die Schneeberge brauchen noch länger, um zu verschwinden. Die Flächen im Tal sind völlig matschig und zerfahren. Wir hoffen, dass sie sich bald von selbst wieder begrünen.
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Gegen Ende unseres Aufenthaltes kommen die Murmeltiere aus ihrem Bau. Der Frühling löst den Winter ab.
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Noch ein leckerer Eisbecher in der Molkerei und dann geht es in Richtung Norden. Schön war's in Livigno!
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Garmisch-Partenkirchen 21.-22.4.2026
Die Rückfahrt durch die Schweiz und Österreich über den Fernpass zieht sich. Fast 200 km Landstraße sind bis zum Etappeziel zurückzulegen. Die Jungs üben sich diesmal in Geduld. Am Nachmittag kommen wir auf dem Stellplatz an und machen noch einen kurzen Spaziergang zu den Schanzen.
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Pottenstein 22.-25.4.2026
Ein paar Tage sind noch Zeit, bevor es zurück nach Woltersdorf geht. Die verbringen wir im schönen Franken auf dem Wohnmobilstellplatz in Pottenstein. Hier waren wir schon öfter.
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Das erste Ausflugsziel ist der Erlebnisfelsen, wo wir nur die nicht kostenpflichtigen Attraktionen nutzen.
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Am nächsten Tag wird das Schwimmbad "Juramar" besucht. Mit 15 € Eintritt für uns alle ist es unschlagbar günstig und bietet mit mehreren Schwimmbecken, Bistro, Sauna, Dampfbad und Rutsche sehr viel.
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Die Jungs waren über den Winter nicht schwimmen und zeigen stolz, dass sie nichts verlernt haben. Der Plan ist, in diesem Sommer das Schwimmabzeichen in Silber abzulegen. Wir sind sicher, dass sie es schaffen.
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Opa musste bereits am Ankunftstag diverse "Waffen" bauen, die am Abend noch zum Einsatz kommen.
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Zum Abschluss der Reise wird gewandert. Die Burg ist unser Ziel, doch leider kann man sie im April nur an den Wochenenden besichtigen. Die Aussicht von dort oben über den Ort ist trotzdem grandios.
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Nach dem deftigen Mittagessen im Brauereigasthof und einem Stadtbummel kehren wir zum Stellplatz zurück.
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Die Jungs haben sich während unseres Aufenthaltes eine Bude gebaut und wollen nun dort ihre Mahlzeiten serviert haben. Schön, dass wir keine daddelnden Stubenhocker sondern Draußenkinder als Enkel haben :-)
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